Wir sind Menschen aus der Stadt Cloppenburg, denen einen zukunftsgerichtete Politik für unsere Stadt am Herzen liegt. Aktuell sind wir mit 4 Mandaten im Stadtrat vertreten. Wir engagieren uns sowohl im 2026 gegründeten Ortsverband „Grüne Stadt Cloppenburg“ als auch im Kreisverband Cloppenburg.
Cloppenburg ist unser Zuhause und soll auch für kommende Generationen ein Ort mit hoher Lebensqualität sein. Für die Zukunft der Kreisstadt und der Region setzen wir uns für die Stärkung der Wirtschaft, gelebten Klimaschutz, nachhaltige Energie- und Verkehrspolitik sowie eine soziale & weltoffene Gesellschaft ein.
Demokratie lebt vom Mitmachen: Du willst etwas in Cloppenburg bewegen oder einfach mitreden? Dann komm' gerne zu uns in die Geschäftsstelle oder zu unserem GRÜNschnack im Kulturbahnhof, der offen für alle ist. Oder schreib uns einfach eine Nachricht.
Egal, ob du einfach reinschnuppern, mitdiskutieren oder aktiv mitgestalten möchtest: Wir freuen uns auf dich!
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Wir haben den Anspruch, Kommunalpolitik als Sprachrohr für alle Bürgerinnen und Bürger zu verstehen und die verschiedenen Lebensrealitäten in unserem Einsatz im Stadtrat Cloppenburg und Kreistag abzubilden. Daher freuen wir uns, dass wir sowohl für den Stadtrat Cloppenburg als auch für den Kreistag zwei starke Teams vorstellen können. Für den Stadtrat Cloppenburg treten 14 Kandidierende an. Für den Kreistag Cloppenburg treten im Wahlbereich 4 Cloppenburg 4 Kandidierende an.
Wahlprogramm für die Stadt Cloppenburg | Wahlprogramm für den Landkreis Cloppenburg
Die GRÜNE-Fraktion und die UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft) bilden im Stadtrat von 2021 bis 2026 die Gruppe »GRÜNE/UWG«.
Ratsmitglieder | Anträge | Anfragen | Reden
06.04.21 –
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Wiese,
der Presse sowie der städtischen Homepage ist zu entnehmen, dass sich die Stadt Cloppenburg am 31. 3. beim Land Niederachsen als Modellkommune beworben hat. Mit Hilfe dieses bundesweiten Modellprojekts solle „erprobt werden, wie ein gesellschaftliches Leben unter Pandemiebedingungen möglich“ ist.
Meine Fraktion lehnt diesen Antrag entschieden ab und kritisiert diesen Alleingang der Verwaltung in aller Schärfe. Es ist uns völlig unverständlich, wie eine Kommune, die bundes- und landesweit seit Monaten zu den Hotspots bei den Corona-7-Tage-Inzidenzen zählt, in dieser Lage auch nur auf die Idee kommen kann, eine „schrittweise Öffnung von Einzelhandel, Außengastronomie und Kulturveranstaltungen“ in Erwägung zu ziehen. Auch wenn das Bestreben nach mehr „Normalität“ im Alltagsleben nachvollziehbar und verständlich ist – die Stadt Cloppenburg und ihr Umland erfüllt die Voraussetzungen, nämlich niedrige Infektionszahlen, in keiner Weise. Namhafte Virologen und Epidemiologen, aber zunehmend auch führende Bundes- und Landespolitiker sprechen sich für weitere Verschärfungen des Lockdowns aus, um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. In dieser Phase Lockerungen zu verlangen, weckt falsche Hoffnungen, zerstört Vertrauen in staatliches Handeln und ist eine Respektlosigkeit gegenüber allen, die derzeit im Gesundheitswesen an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten.
Es ist uns darüber hinaus unverständlich, wieso eine Entscheidung „Bewerbung als Modellkommune“ gänzlich ohne Beteiligung der beschlussfassenden Organe (Rat und Verwaltungsausschuss) getroffen wurde. Das eigenmächtige Vorpreschen der Verwaltung widerspricht nicht nur unserem Verständnis kommunaler Selbstverwaltung sondern missachtet die Rechte der gewählten Vertreter*innen bei dieser Entscheidung von erheblicher Tragweite.
Dies vorausgeschickt fragen wir:
Um als Modellkommune in Frage zu kommen, werden hohe Anforderungen an die Kommunen gestellt, die gem. Aussage des Bürgermeisters „alle erfüllt“ werden können.
Welches sind die Anforderungen im Einzelnen?
Durch wen würden die geforderten flächendeckenden Schnelltestungen durchgeführt und finanziell getragen?
Durch wen würde die geforderte elektronische Datendokumentation der Nachverfolgung abgesichert und finanziell getragen?
Durch wen würde ein detaillierte Hygienekonzept erstellt, beim Land eingereicht und finanziell getragen?
Durch wen würde die beabsichtigte wissenschaftliche Begleitung durch Prof. Dr. med. Joachim Schrader finanziell getragen?
Laut Pressemitteilung wurde der Antrag gemeinsam von Stadtverwaltung und CM Cloppenburg Marketing GmbH in enger Abstimmung mit dem Landkreis Cloppenburg und Prof. Dr. med. Joachim Schrader gestellt. Wieso wurde weder der VA noch der der Stadtrat in die Vorbereitung einbezogen?
Mit freundlichen Grüßen
Michael Jäger
Fraktionsvorsitzender
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