GRÜNE Stadt Cloppenburg

Das sind wir

Wir sind Menschen aus der Stadt Cloppenburg, denen einen zukunftsgerichtete Politik für unsere Stadt am Herzen liegt. Aktuell sind wir mit 4 Mandaten im Stadtrat vertreten. Wir engagieren uns sowohl im 2026 gegründeten Ortsverband „Grüne Stadt Cloppenburg“ als auch im Kreisverband Cloppenburg.

Dafür stehen wir

Cloppenburg ist unser Zuhause und soll auch für kommende Generationen ein Ort mit hoher Lebensqualität sein. Für die Zukunft der Kreisstadt und der Region setzen wir uns für die Stärkung der Wirtschaft, gelebten Klimaschutz, nachhaltige Energie- und Verkehrspolitik sowie eine soziale & weltoffene Gesellschaft ein.

Unterstütze uns

Demokratie lebt vom Mitmachen: Du willst etwas in Cloppenburg bewegen oder einfach mitreden? Dann komm' gerne zu uns in die Geschäftsstelle oder zu unserem GRÜNschnack im Kulturbahnhof, der offen für alle ist. Oder schreib uns einfach eine Nachricht.

Egal, ob du einfach reinschnuppern, mitdiskutieren oder aktiv mitgestalten möchtest: Wir freuen uns auf dich!


Ansprechpartnerin für die Grünen in Cloppenburg

Du möchtest Kontakt zu uns aufnehmen? Schreib uns einfach eine E-Mail. Wir melden uns bei dir.

Dr. Katja Thieke

  • Vorsitzende des Ortsverbands Cloppenburg & Mitglied des Stadtrats
  • Engagiert sich für Klimaschutz, nachhaltige Transformation und erneuerbare Energien. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit ist das Thema Bildung.
  • E-Mail

Social Media


Unsere Kandidierenden für die Kommunalwahl 2026

Wir haben den Anspruch, Kommunalpolitik als Sprachrohr für alle Bürgerinnen und Bürger zu verstehen und die verschiedenen Lebensrealitäten in unserem Einsatz im Stadtrat Cloppenburg und Kreistag abzubilden. Daher freuen wir uns, dass wir sowohl für den Stadtrat Cloppenburg als auch für den Kreistag zwei starke Teams vorstellen können. Für den Stadtrat Cloppenburg treten 14 Kandidierende an. Für den Kreistag Cloppenburg treten im Wahlbereich 4 Cloppenburg 4 Kandidierende an.

Unsere Kandidierenden

 

Grüne im Stadtrat

Die GRÜNE-Fraktion und die UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft) bilden im Stadtrat von 2021 bis 2026 die Gruppe »GRÜNE/UWG«.

Ratsmitglieder  |  Anträge  |  Anfragen  |  Reden


GRÜNE in Cloppenburg

Bürgermeister trickst beim MediaMarkt

02.12.14 –

Die Ratsfraktion der Grünen wirft Bürgermeister Dr. Wiese vor, die beabsichtigte MediaMarkt-Ansiedlung in Cloppenburg "mit der Brechstange" und "erneut gegen geltendes Recht" an diesem Standort durchsetzen zu wollen (Text der Pressemitteilung).

Was die Grünen erregt, ist diesmal die Berechnung der vom Investor nachzuweisenden Parkflächen. Auf eine entsprechende Anfrage des Fraktionskollegen Harry Lüdders habe die Verwaltung mitgeteilt, dass für den Elekrofachmarkt für jeweils 30 bis 40 qm Verkaufsfläche 1 Einstellplatz notwendig sei. Bei einer aktuell geplanten Verkaufsfläche von 2400 qm ergäben sich somit bei einem angenommenen Durchschnittswert von 35 qm 69 Parkplätze. "Dieser Schlüssel ist völlig inakzeptabel", schreibt Michael Jäger und begründet das mit der geltenden Gesetzeslage. Danach sei für großflächige Einzelhandelsbetriebe 1 Estpl. je 10 bis 20 qm Verkaufsnutzfläche anzusetzen. Nach der Baunutzungsverordnung (§ 11 Abs. 3 ) gilt ein Einzelhandelsbetrieb als großflächig, wenn er eine Verkaufsfläche von 800 m² überschreitet. Media Markt übertrifft diesen Wert um das Dreifache. Nach dieser, vom Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 24. November 2005 festgesetzten Regelung, müsste der Media Markt nicht 69, sondern 160 Parkplätze nachweisen.  

Der Bürgermeister umgehe diese Bestimmung, indem er den Markt einfach als "Geschäftshaus" deklariere. Denn für Läden und Geschäftshäuer seien lediglich 1 Estpl. je 30 bis 40 qm erforderlich. Mit dieser "Trickserei am Gesetz vorbei" werde der Marktführer auf eine Stufe mit dem "Kaufmann an der Ecke" gestellt. Die Grünen halten es für unerträglich, dass in Cloppenburg offenbar mit zweierlei Maß gemessen werde: Während jeder andere Geschäftsinhaber die gesetztlich vorgeschriebenen Stellplätze nachweisen müsse, sollen dem künftigen Einkaufsmagneten zwei Drittel der nötigen Plätze erlassen werden. Denn auch eine Ablösung von Stellplätzen werde nicht vereinbart, so die Stadt in ihrer Antwort an die Grünen. Der Investor sei mit seinen massiven Bemühungen, die Stadt zu Stellplatzverzichten zu drängen, beim Bürgermeister offenbar auf offenen Ohren gestoßen.   Da der MediaMarkt als künfiger Frequenzbringer auch auf Käuferschichten aus dem weiteren Umland ziele, sei mit einem deutlich steigenden Verkehrsaufkommen und entsprechendem Parkraumbedarf in diesem Bereich zu rechnen. "Wie man angesichts dieser absehbaren Entwicklung auf den Nachweis erforderlicher Parkflächen verzichten kann, ist uns unbegreiflich", schreibt die Fraktion und verweist auch auf eine Verzerrung des Wettbewerbs: Alle anderen Cloppenburger Verkaufsstätten über 800 qm - wie z.B. Famila - hätten einen Stellplatz je 15 qm (bzw 10-20 qm) nachweisen müssen. Mit seiner "sonderbaren Auslegung des Baurechts" würde der Bürgermeister einen Präzedenz schaffen, der neue Probleme nach sich zöge.  

Bemerkenswert sei darüber hinaus, dass von den 69 geforderten Flächen vom Elektromarkt selbst nur ganze 45 geschaffen werden können und der Rest im Bereich des künfigen Kaufland-Bereichs baurechtlich gesichert werden solle. Für diesen Bereich, so die Grünen, gibt es aber weder einen B-Plan noch einen Bauantrag. "Wer diesem Bauvorhaben zustimmt, kauft die Katze im Sack".  

Da die Stadt im beschleunigten Verfahren nach § 13a selbst Genehmigungsbehörde sei und der Bürgermeister wohl kaum sein eigenes Vorgehen beanstanden werde, hoffen die Grünen jetzt auf eine Mehrheit gegen den vorgelegten B-Plan am 15. Dezember im Rat, um das Schlimmste zu verhindern.  

Anlagen: Anfrage, Antwort Stadt, Richtlinie, Definition

Kategorie

Cloppenburg | Presse | Wirtschaft