
11.11.25 –
Unter dem Titel „Energiewende umsetzen statt abwürgen“ wurde in der Alten Drosterei in Papenburg engagiert über die Zukunft der klimaneutralen Transformation diskutiert. Im Fokus stand die Frage, wie Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und regionale Wertschöpfung zusammen gedacht werden können.
Auf dem Podium diskutierten Sven Giegold, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium a.D., Dr. Thomas Freese von der Rijksuniversiteit Groningen, Natascha Eggers vom Fraunhofer IFF sowie Olaf Weddermann von der Reederei Norden-Frisia. Die Moderation übernahm Julian Pahlke.
Ein besonders anschauliches Beispiel für gelungene Umsetzung lieferte die Reederei Norden-Frisia: Mit einem batteriebetriebenen Katamaran zeigt das Unternehmen, dass klimafreundliche Innovation im maritimen Bereich längst Realität ist. Das elektrisch angetriebene Schiff steht sinnbildlich dafür, wie technischer Fortschritt, unternehmerischer Mut und politische Rahmenbedingungen zusammenwirken können.
Die Diskussion machte deutlich: Die Energiewende ist kein abstraktes Zukunftsprojekt, sondern findet bereits konkret statt – in Industrie, Forschung und Mittelstand. Damit Niedersachsen seine Chancen als Energie- und Innovationsstandort nutzen kann, braucht es verlässliche Investitionen, Planungssicherheit und den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Netzinfrastruktur.
Der Abend zeigte: Wer die Energiewende voranbringt, stärkt nicht nur das Klima, sondern auch Wirtschaft und Beschäftigung in unserer Region.
Kategorie
Über 25 Unternehmen aus verschiedenen Branchen richten einen klaren Appell an die Bundesregierung: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien darf [...]
Nach der Energiepreiskrise durch den Krieg in der Ukraine erleben wir derzeit erneut einen Preisschock bei den Öl- und Gaspreisen. Mit dem [...]
Von der Ungleichheit der Löhne über Partnerschaftsgewalt bis zur ungleich verteilten Sorgearbeit: Die Gleichberechtigung zwischen Frauen und [...]